Geheimnisschutz

Schutz von Geschäftsgeheimnissen und Know-how

geheimnisschutzJedes Unternehmen ist bestrebt, sich durch das Entwickeln und Anbieten einzigartiger Leistungen einen Wettbewerbsvorteil zu schaffen oder auszubauen. Erwerb, Entwicklung und Gebrauch von vertraulichen Informationen und Know-how sind hierfür regelmäßig die Grundlage. Die erforderlichen Investitionen sind teuer, aber oft der entscheidende Faktor. Der Geheimnisschutz kann daher nicht hoch genug eingeschätzt werden. Unter „Geschäftsgeheimnis“ fällt dabei keineswegs nur technologisches Wissen. Umfasst sind vielmehr auch Geschäftsdaten, z.B.:

  • Informationen über Kunden und Lieferanten, Businesspläne, Marktforschungsergebnisse und Marketingstrategien,
  • Gegenstände, Materialien und Stoffe
    und
  • elektronische Dateien.

 

Nach der Aussage des Europäischen Parlaments und des Rats kommt Geschäftsgeheimnissen geradezu eine „außerordentliche Bedeutung“ zu (Erwägungsgrund 2 der Richtlinie EU 2016/943 über den Schutz vertraulichen Know-hows und vertraulicher Geschäftsinformationen). Es wird wie folgt ausgeführt:

  • Geschäftsgeheimnisse werden von Unternehmen –  unabhängig von ihrer Größe –  als genauso wichtig wie Patente und andere Formen von Rechten des geistigen Eigentums eingestuft.
  • KMU (kleine und mittlere Unternehmen) schätzen Geschäftsgeheimnisse  in besonderem Maße und sind stärker darauf angewiesen.

 

Jedes Unternehmen – egal welcher Größe und welcher Branche – sollte daher dem Schutz seiner vertraulichen Informationen einen hohen Stellenwert beimessen. Denn diesen kommt oft ein entscheidender kommerzieller Wert zu.

Schwerpunkte der Beratung im Geheimnisschutz sind:

  • rechtmäßiger Erwerb von Geschäftsgeheimnissen und Know-how
  • rechtmäßige Nutzung und ggf. Offenlegung von Geschäftsgeheimnissen und Know-how
  • Sicherung des Geheimnischarakters, vor allem wirksame Geheimhaltungsmaßnahmen
  • Schutz von Geschäftsgeheimnisse und Know-how innerhalb des Unternehmens und außerhalb im Verhältnis zu Geschäftspartnern und Kunden
  • Möglichkeiten der beschränkten Zurverfügungstelleung von vertraulichen Informationen an Dritte
  • Vertraulichkeitsvereinbarungen, Kooperationsvereinbarungen
  • Geheimnismanagement / Informationsmanagment, insbesondere
    • Identifizierung der geheimnisrelevanten Vorgänge
    • Erarbeitung einer Unternehmensrichtlinie zum Umgang mit Geschäftsgeheimnissen und Know-how
    • Festlegung und Durchführung von Geheimhaltungsmaßnahmen, wie Verschlüsselung des E-Mail-Verkehrs, sowie Protokollierung

Nähere Informationen und Tipps zum Geheimnisschutz finden Sie unter der Rubrik WISSENSWERTES.